Geschichte
Selbstdarstellung
Das Institute of Management, Economics and Law ging 2026 aus der Zusammenführung des Instituts für Wirtschaftswissenschaft und des Instituts für deutsches und internationales Berg- und Energierecht hervor. In der Tradition einer Technischen Universität weist das Institute of Management, Economics and Law eine quantitative Ausrichtung der Wirtschaftswissenschaften mit einer analytischoptimierenden und einer experimentellen Komponente auf. Die Rechtswissenschaft am Institut behandelt Themenfelder der Energie- und Rohstoffversorgung in einer interdisziplinären und wettbewerbsorientierten Perspektive.
Im Bereich der Optimierung bilden die ressourcenbeschränkte Projektplanung, die Anlagenbelegungsplanung in der Prozessindustrie, die Personaleinsatzplanung sowie die Entwicklung neuerer Ansätze zur Optimierung in Supply Chains (Logistiknetzwerken) einen Schwerpunkt. Als weiterer Schwerpunkt ist die experimentelle Ökonomik zu nennen. Seit 2002 werden am Institut Laborexperimente zum Entscheidungsverhalten mit dem Ziel durchgeführt, theoretische Aussagen auf ihre Bedeutung für die Realität hin zu überprüfen. Durch den kontinuierlichen Ausbau des Instituts entstand mit der wissens- und wertorientierten Unternehmensführung ein dritter wirtschaftswissenschaftlicher Schwerpunktbereich. Die energierechtlichen Schwerpunkte betreffen die regulatorischen Rahmenbedingungen der Elektrizitäts- und Wasserstoffnetze einschließlich Energiespeichern sowie Fragen des Klimaschutzes. Im Rohstoffbereich werden bergrechtliche und kreislaufwirtschaftsrechtliche Fragen behandelt.
Die Festlegung der TU Clausthal auf die Rolle als wissenschaftliche Vordenkerin der gesellschaftlichen Transformation hin zu einer Circular Economy zeigt auch die Perspektive für das Institute of Management, Economics and Law in Forschung, Lehre und Transfer maßgeblich auf. Das Leitthema hebt eine klimaneutrale und nachhaltige Wirtschaftsweise hervor. Neben den essentiellen technischen Fragen spricht die ganzheitliche Betrachtungsweise der Circular Economy insbesondere betriebs- und volkswirtschaftliche sowie rechtswissenschaftliche Fragestellungen an. Die Herausforderungen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation hin zu einer Circular Economy werden hierbei in der Breite mit den ökonomischen Methoden und der rechtswissenschaftlichen Expertise des Instituts bearbeitet.
Entwicklung seit Gründung des Institute of Management, Economics and Law
| 1. Januar 2026 | Gründung des Institute of Management, Economics and Law (IMEL) durch Zusammenführung des Instituts für Wirtschaftswissenschaft und des Instituts für deutsches und internationales Berg- und Energierecht |
Historische Entwicklung des Instituts für Wirtschaftswissenschaft
| Wintersemester 2020/2021 | Erweiterung des Instituts für Wirtschaftswissenschaft um die Professur für "Betriebswirtschaftslehre und Management der Digitalen Transformation" |
| Wintersemester 2019/2020 | Einführung des Studiengangs "Digitales Management (Bachelor of Science)" |
| Wintersemester 2016/2017 | Zuweisung einer Juniorprofessur für "Betriebswirtschaftslehre und Marktforschung" sowie einer Juniorprofessur für "Betriebswirtschaftslehre und Behavioral Management & Economics" an das Institut für Wirtschaftswissenschaft |
| Wintersemester 2008/2009 | Umwandlung des Diplomstudiengangs "Wirtschaftsingenieurwesen" in "Bachelor of Science Wirtschaftsingenieurwesen" und "Master of Science Wirtschaftsingenieurwesen" |
| Wintersemester 2008/2009 | Umwandlung der Juniorprofessur in eine ordentliche Professur für Unternehmensrechnung |
| Wintersemester 2005/2006 | Erweiterung des Instituts für Wirtschaftswissenschaft um die Professur für "Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomik" |
| Wintersemester 2004/05 | Einführung der Studiengänge "Bachelor of Science BWL" und "Master of Science BWL" |
| 2002 | Zuweisung einer Juniorprofessur für Unternehmensrechnung und einer Professur für Betriebswirtschaftslehre und Marketing an das Institut für Wirtschaftswissenschaft |
| 2001 | Einführung des Ergänzungsstudiengangs Wirtschaftswissenschaften |
| Wintersemester 1997/98 | Einführung der Studiengänge "Wirtschaftsingenieurwesen" und "Wirtschaftsinformatik" |
| Wintersemester 1996/97 | Einführung des Studiengangs "Wirtschaftsmathematik" |
| Ende 90er Jahre | Einführung interdisziplinär ausgerichteter Studiengänge |
| November 1996 | Erweiterung des Instituts für Wirtschaftswissenschaft um die Professuren "Betriebswirtschaftslehre und Produktionswirtschaft" (heute "Produktion und Logistik"); "Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung"; "Volkswirtschaftslehre" |
| 90er Jahre | Umwandlung der Professur für Volks- und Betriebswirtschaftslehre in eine Professur für Betriebswirtschaftslehre und Betriebliche Umweltökonomie; Einrichtung einer Professur für Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensforschung |
| 1949 | Umwandlung des Extraordinariats für Wirtschaftswissenschaften in eine ordentliche Professur für Volks- und Betriebswirtschaftslehre (Schwerpunkt) |
| 1944 | Gründung des Instituts für Wirtschaftswissenschaft |
| 1938 | Umwandlung des Ordinariats für Volkswirtschaftslehre und Öffentliches Recht in ein Extraordinariat für Wirtschaftswissenschaften |
| 1928 | Einrichtung eines Ordinariats für Volkswirtschaftslehre und Öffentliches Recht |
Historische Entwicklung des Instituts für deutsches und internationales Berg- und Energierecht
| 2013 | 50-jähriges Jubiläum des „Instituts für deutsches und internationales Berg- und Energierecht” Jubiläumstagung des „Instituts für deutsches und internationales Berg- und Energierecht” |
| 2008 | Wechsel in der Leitung des Instituts für deutsches und internationales Berg- und Energierecht von Prof. Dr. jur. Gunther Kühne auf Prof. Dr. jur. Hartmut Weyer |
| 1990 | Umbenennung des Instituts für Berg- und Energierecht in “Institut für deutsches und internationales Berg- und Energierecht” |
| 1978 | Übernahme des Instituts für Berg- und Energierecht durch Prof. Dr. jur. Gunther Kühne |
| 1967 | Umbenennung des Instituts für Bergrecht in “Institut für Berg- und Energierecht” |
| 1963 | Gründung des Instituts für Bergrecht, erster Institutsdirektor ist Prof. Dr. jur. Raimund Willecke |