Beitrag: "Der EU-Omnibus-I zur CSRD, CSDDD und Taxonomie-Verordnung: Eine Bestandsaufnahme und kritische Würdigung der Deregulierung"
Von: Prof. Dr. Inge Wulf und Prof. Dr. Patrick Velte (Leuphana Uni Lüneburg)
In Ausgabe 03/2026 der Zeitschrift "Der Betrieb" erschien der von Prof. Dr. Inge Wulf und Prof. Dr. Patrick Velte verfasste Beitrag "Der EU-Omnibus-I zur CSRD, CSDDD und Taxonomie-Verordnung: Eine Bestandsaufnahme und kritische Würdigung der Deregulierung".
Abstract: "Die Taxonomie-Verordnung, die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) inkl. der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) und die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) bilden das Herzstück der unternehmerischen EU-Nachhaltigkeitsregulierungen. Diese sollen im Rahmen des ambitionierten EU-Green Deal-Projekts einen wesentlichen Beitrag zur Zielsetzung einer klimaneutralen Wirtschaft bis 2050 leisten. Mit den kürzlich abgeschlossenen Trilog-Verhandlungen zum künftigen Anwenderkreis durch den sog. Omnibus-I tritt hingegen eine massive Deregulierung dieser Nachhaltigkeitsnormierungen ein, um primär mittelständische Unternehmen von nachhaltigkeitsbezogenen Berichts- und Sorgfaltspflichten zu entlasten. Der vorliegende Beitrag knüpft nahtlos an den Beitrag von Velte et al. an, stellt die zentralen Änderungen hinsichtlich Anwenderkreis, Erstwendung sowie Berichts-, Prüfungs- und Sorgfaltspflichten nach dem Omnibus-I vor und würdigt diese kritisch."